08. August 2019

Ökostrom: Nachfrage steigt rasant an

Das Vergleichsportal Verivox meldet einen rasanten Anstieg der Nachfrage nach Ökostrom. In einer aktuellen Meldung spricht das Portal vom Greta-Effekt, benannt nach der Klimaaktivistin Greta Thunberg. Die Atomkatastrophe in Fukushima 2012 hatte ähnliche Auswirkungen auf die Nachfrage.

Gesteigerte Nachfrage seit Jahresbeginn
Verivox hat alle über das Portal geschlossenen Stromwechsel zwischen 2012 und 2019 analysiert und den Anteil der Ökowechsel bestimmt. 2012 schlossen drei von vier Verbrauchern (78 Prozent) einen Ökostromtarif ab. Seitdem war die Nachfrage kontinuierlich gesunken und erreichte im Jahr 2018 mit durchschnittlich 32 Prozent ihren Tiefpunkt. Seit Jahresbeginn 2019 zeigt der Trend wieder deutlich nach oben. Im Juni 2019 schlossen 58 Prozent der Verbraucher einen Ökostromtarif ab.

Auf Gütesiegel achten
Ökostrom stammt zwar aus zu 100 Prozent regenerativen Quellen, darunter fallen jedoch auch alte, abgeschriebene Wasserkraftwerke. Möchten Verbraucher sich zusätzlich für den Klimaschutz einsetzen, sollten sie auf Gütesiegel achten. Diese stellen sicher, dass ein Teil der Einnahmen in den Bau neuer, klimafreundlicher Anlagen investiert wird. Das ok-power-Gütesiegel und das Grüner-Strom-Label haben die strengsten Kriterien. Empfehlenswert sind laut Verivox jedoch auch die Siegel von TÜV Nord und Süd. Hat ein Angebot kein Gütesiegel, hilft eine konkrete Anfrage beim Anbieter weiter.

 

 

Ökostrom: Nachfrage steigt rasant an

Aktuelle Beiträge

Immobilien

14.08.2019

Haus zum Kauf in Lüdersburg (nicht mehr verfügbar)

Erfolgreich vermittelt: Naturidyll in Jürgenstorf, Wohnhaus mit drei Einheiten Das liebevoll sanierte ehemalige Schulhaus ist das ideale Zuhause für all jene, die das ruhige und idyllische Landleben lieben. Das Haus wurde zwischen 1805 und 1850 auf einem 1.882 m² großen Eigentumsgrundstück erbaut. In den Jahren 1990-2000 wurde dieser reizvolle Altbau mit viel Liebe zum Detail kernsaniert. Das Dach wurde 2015 neu eingedeckt und gedämmt. Hinter historischen Mauern finden Sie ein modernes Wohnambiente. Denkmalschutz besteht nicht. Die gesamte Wohnfläche der Immobilie beträgt 270 m². Die Hauptwohnung mit 173 m² erstreckt sich über 2 Etagen. Die zwei Einliegerwohnungen auf der Ostseite des Hauses sind über einen separaten Eingang zu betreten und...

weiterlesen

News

01.08.2019

Wohnungsbau: Bedarf wird nicht überall gedeckt

Während in vielen deutschen Städten zu wenig gebaut wird und somit der Wohnungsbedarf teilweise nur zur Hälfte gedeckt wird, kommt es anderenorts zu wachsendem Leerstand durch zu viele Neubauten. Dies zeigt eine aktuelle Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW).Angespannte Situation in vielen GroßstädtenAus der Studie des IW geht hervor, dass die Situation in vielen Städten weiterhin angespannt ist: In Köln wurde der Bedarf nicht einmal zur Hälfte gedeckt (46 Prozent) und auch in Stuttgart wurden nur 56 Prozent erreicht. Insgesamt wurden in den sieben größten Städten im Zeitraum 2016 bis 2018 nur 71 Prozent der Wohnungen gebaut, die für den Ausgleich des Marktes benötigt werden. Hamburg und Düsseldorf erreichten 86 Prozent, Frankfurt 79 Prozent, dahinter folgen Berlin (73 Prozent) und München (67 Prozent).

weiterlesen

zurück zur Übersicht